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Klenkes – Weekend / Printen-Regatta 10. und 11. Mai 2014

Zum 2. Mal waren Uli und ich in diesem Jahr und in unserem DYAS-Segelleben auf dem Rursee und wir erlebten diesen mit 2 Gesichtern.
Über den 1. Mai nahmen wir am Regattatraining, dass unser internationales Deutsches Meister-schaftsehepaar Silke und Jörg Stransky mit Unterstützung weiterer professioneller Trainer toll durchgeführt haben, teil (siehe auch den Bericht von Annika & Pia GER 1426 von unserem SCP´s).
Das Training schloss am Wochenende mit dem Dyas Beilken Cup 2014 ab, bei dem wir natürlich dabei waren. Das Training war für uns so erfolgreich, dass wir aus dem für uns üblichen „letzten Drittel“ auf Platz 11 von 24 DYAS heraussegelten. Die Tage waren von optimalem Segelwetter mit gutem Wind und einem harmonichen Zusammensein vieler DYAS-Freunde gekennzeichnet.
Gerne folgten wir dem Hinweis von Christoph Dauber unsere spc ONE am Sonntagabend zum gegenüber liegenden Aachener Boots-Club zu verholen und an der Landseite der Steeganlage festzumachen. Wirr wollten an der Printen-Regatta am folgenden Wochenende teilnehmen. Hier lernten wir zum ersten Mal die besondere Steganlage kennen, die nur mit einem Boot von Land erreichbar ist = tolles System. Auch der Segelclub mit seinem Clubheim, das keine Wünsche offen lässt und mit einem Höhenblick über den schönen Rursee, ist beeindruckend.
Natürlich schauten wir uns die Wettervorhersage im Windfinder im Laufe der Woche an und unser Respekt wuchs. Mit einer Vorhersage von 5 – 7 Bft in Böen sogar bis 70 km/h für Samstagnachmittag und einer ziemlich gleichbleibenden Vorhersage für den Sonntag fuhren wir aus Dülmen los und kamen am Spätvormittag im Yachtclub an. Der Blick vom Clubheim bestätigte im Wesentlichen die Wetterprognose und der Rursee zeigte seine Zähne von einem ungebändigten Windgott Rasmus.
Die Regattaleitung begrüßte herzlich unsere 11 DYAS-Crews sowie die ebenfalls teilnehmenden Crews der H-Boote und Kielzugvögel = wir segeln up and down, die Windverhältnisse lassen das zu = Windstärke Regattabericht 3-5 Bft. Also runter in die Boote und auf zum Startschiff und die DYAS starten als erstes.
Uli und ich bissen die Zähne aufeinander und wir stellten uns der Herausforderung. Mit einem „mehr schlecht als recht“ Start gingen wir in der 1. Wettfahrt auf die 1. Kreuz und kämpften uns zur Luvtonne. Am Anfang und in der Mitte der Regattabahn ging es noch, da die Böen, wenn auch heftig, gleich drehten. Im engen Teil zur Tonne kamen dann die Fallwinde aus allen Richtungen, außer direkt aus dem Wasser, was uns wunderte. Die Entscheidung war schnell getroffen = keinen Spi beim Vorwindkurs. Mit unseren Segelfähigkeiten war es ein Kampf mit uns selbst und dem Material. Aber wir hielten die 3 Runden durch und kamen als 5. in´s Ziel. Leider mussten fünf Crews von uns vorzeitig die Segel einholen. Genug ist genug, wir fuhren in den Hafen ein und machten fest.
Den 2. Lauf beobachteten wir mit Höhenblick vom Club. Nur 3 Spitzencrews = Christoph und Nils Dauber, Silke und Jörg Stansky und Cosima Bethge mit Ralf Eidemüller, die übrigens auch alle in der 1. Wettfahrt den Spi zogen, scheuten kein Böenwind, nasses Wasser und Schaumwelle und starteten. Wind laut Regattabericht 4 – 7 Bft. + Böen = Respekt Respekt Respekt!
Nach der Kreuz stellten wir fest, dass nur noch Chistoph und Nils die Leetonne ansteuerten, da die beiden anderen DYAS Kurs auf Ihre Liegeplätze im YCR Yacht Club Rursee genommen hatten. Daubers segelten die Wettfahrt zwischen den H-Booten (die können ja mehr ab) die Wettfahrt zu Ende und wurden rechnerisch und tatsächlich alleiniger 1. Sieger.

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Eine perfekte Crew vom Rursee auch bei Starkwind Christoph und Nils Dauber = Glückwunsch zum 1. Platz! ….so schön wie auf den Bildern war das Wetter nicht.

Uli und ich entschlossen uns hochzukranen, da sich am Sonntag Rasmus noch mehr austoben wollte. Tatsächlich wurde auch keine Wettfahrt mehr gefahren. Wir nahmen noch am sehr reichhaltigen und leckeren Abendessen teil und klönten noch mit unseren Mitseglern. Dann machten wir uns mit 2 leckeren Printenpaketen (ich dachte, die gibt es nur Weihnachten) auf den Rückweg und vielen um 01:00 Uhr in unsere Heimatkojen.
Wir wurden sehr herzlich und hilfsbereit im Club aufgenommen = vielen Dank an die Organisatoren, die sicher auch nicht glücklich mit dem Wetter waren, aber das kommt wie es kommt oder wurde Rasmus kein Schluck zu trinken gegeben?

Klaus A. Torner
G 254 “spc ONE” vom SCP´s

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