Achensee

Bericht Achensee

DYAS ALPENCUP ACHENSEE
22./23.07.2017
8 GER, 2 CH, 5 AUT
4 WF, 1 Streicher, 3 – 5 Bf

Kein Wind am Samstag. Auslaufen, warten, lange warten und nichts.
Es war fein warm und es regnete nicht – es hätte viel schlimmer sein können. Wir hatten 18 Meldungen, dann wurden Hals-, Kreuz-, Knie- und Schulterprobleme akut und es waren nur noch 15.
Am Samstag Abend gab es viel Diskussion zum Wind im Allgemeinen und speziell am Achensee – z.B. „gibt´s nur an geraden Jahren Wind am Achensee ?“ Dazu gab es Suppe, Schnitzel, Pommes und Kartoffelsalat, Heiße Liebe und Freibier.
Uns wohlgesinnte Eingeborene am Stammtisch vor dem Prälatenhaus boten an, positive Gedanken zu versenden und uns ins Abendgebet einzuschließen.
Das Angebot nahmen wir gerne an – und es half – und wie.
Start am Sonntag um 9 Uhr in der Früh, von der Uhrzeit waren nicht alle begeistert – aber immerhin pünktlich am Wasser. Obwohl Südwind angesagt war, ging´s nach Norden, der Wind kam und wir starteten um 10 Uhr mit einem schönen Nord/Dreier. Dann die nächste Wettfahrt mit einem Vierer, dann einem Fünfer und die Vierte wieder mit 3 – 4 Bf. Mehr ging nicht an einem Tag.
Herbert und ich segelten die ersten zwei Wettfahrten mit, es lief für uns gut. Unsere fehlenden Starts, Wenden und Halsen und Spigänge machten sich bemerkbar – aber wir hatten schöne Momente. Dann segelten wir Richtung Kran, um rechtzeitig den später eintreffenden Seglern beim Kranen behilflich sein zu können.
Um 15 Uhr Preisverteilung mit Kuchen. Meine Wünsche gingen in Erfüllung. Es war keine Protestverhandlung angesagt und alle blieben auch bei der Preisverteilung.
Das Gewitter kam erst, nachdem alle Richtung Heimathafen unterwegs waren. Und wie schon erzählt, der Sonntag war absolute seglerische Spitze und der Achensee als Starkwindrevier voll rehabilitiert – auch an ungeraden Jahren.

Gewonnen haben Michael Schmohl und Ralph Ostertag – mit neuen Segeln. Die Mitsegler waren nicht beunruhigt, weil – „ganz gleich was die Zwei hinaufziehen –sie gewinnen immer“ und so war´s ja dann auch.

Und ich habe wieder eine Bitte: die Laminatsegel sind durch – könnte vielleicht auch die Oberwantenverstellung genehmigt werden ? die schwächelnde weibliche Hälfte der gemischten Crews dankt im voraus.

Es war ein schönes Wochenende – super dass ihr da wart. Für die zwei Schweizer Boote war auch der gesperrte Arlberg kein Hindernis.
Wir wünschen euch für die kommenden Regatten viel Gesundheit – s. oben Zeile 3+4 – und schöne Momente –
Herta

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